Ngorongoro Krater

Ngorongoro Krater

Der Kraterboden misst rund 260 Quadratkilometer, ringsum ragen Wände von etwa 500 Metern auf, und darin leben rund 25.000 größere Tiere.

Highlights

  • Gilt als größte intakte Caldera der Welt, UNESCO-Welterbe
  • Alle Big Five an einem Tag möglich, ohne Garantie
  • Rund 25.000 größere Tiere auf dem Kraterboden
  • Die besten Nashorn-Chancen im Norden Tansanias
  • Über 500 Vogelarten, Flamingos am Lake Magadi
  • Olduvai-Schlucht als Abstecher in die Frühzeit des Menschen

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Ngorongoro Krater im Überblick

Der Kraterboden misst rund 260 Quadratkilometer, ringsum ragen Wände von etwa 500 Metern auf, und darin leben rund 25.000 größere Tiere. Die Big Five eingeschlossen. Der Ngorongoro Krater gilt als größte intakte Caldera der Welt.

Entstanden ist der Kessel vor rund zwei bis zweieinhalb Millionen Jahren, als ein großer Vulkan ausbrach und in sich zusammenfiel. Das Schutzgebiet darum herum ist seit 1979 UNESCO-Welterbe, auch weil hier Wildtiere und die Massai mit ihren Herden nebeneinander leben.

Impressionen

Ein Ökosystem im Vulkankessel

Die Wände des Kraters sind rund 500 Meter hoch und rundum geschlossen, die Kraterkante liegt höher als 2.200 Meter. Was unten lebt, bleibt meist unten: Der Kessel ist ein fast abgeschlossenes Ökosystem, in dem sich Grasebenen, Akazienwäldchen, Sümpfe und der Sodasee Lake Magadi abwechseln.

Der Krater ist der bekannteste Teil der Ngorongoro Conservation Area, die bis zur Olduvai-Schlucht reicht. Anders als in einem Nationalpark leben hier übrigens auch Menschen: Massai ziehen mit ihren Herden über das Hochland, und auf dem Weg zum Kraterrand fahren Sie an ihren Dörfern vorbei.

Tierwelt

Rund 25.000 größere Tiere teilen sich den Kraterboden. Auf den Ebenen sind das Gnus, Zebras und Büffel, in den Tümpeln Flusspferde, dazu kommen Löwen, Hyänen und Elefanten. Das seltene Spitzmaulnashorn hat hier seine besten Chancen im Norden Tansanias, gesehen zu werden. Oder besser: Sie haben sie.

Zwei Dinge fehlen allerdings. Auf dem Kraterboden leben keine Giraffen, vermutlich wegen der steilen Wände und fehlender Futterbäume. Und Leoparden zeigen sich eher am bewaldeten Kraterrand als im Kessel. Vogelfreunde zählen dafür über 500 Arten, am Lake Magadi stehen oft Flamingos im flachen Wasser.

Safari und Umgebung

Ein Safaritag am Krater beginnt früh, und das hat seinen Grund. Pirschfahrten sind von 7.00 bis 18.00 Uhr erlaubt, und morgens ist unten am meisten Bewegung. Die Fahrt geht über eine steile Kraterstraße etwa 500 Meter hinab, eine Pirschfahrt auf dem Boden dauert meist sechs bis acht Stunden. Übernachtet wird außerhalb, denn vor Sonnenuntergang müssen alle Fahrzeuge den Kessel verlassen.

In der Umgebung lohnt die Olduvai-Schlucht, eine der wichtigsten Fundstätten der Menschheitsgeschichte. Im Museum sind 3,7 Millionen Jahre alte Fußabdrücke aus Laetoli dokumentiert. Auf Wunsch besuchen Sie außerdem ein Massai-Dorf. Kombiniert wird der Krater am häufigsten mit der Serengeti, deren Zentrum rund dreieinhalb Fahrstunden entfernt liegt.

Beste Reisezeit

Der Krater lohnt sich das ganze Jahr, denn seine Tiere wandern nicht ab. Am angenehmsten sind die trockenen Monate (Juni bis Oktober, Ende Dezember bis Februar), weil die Pisten dann fest sind und die Sicht klar ist. Von März bis Mai regnet es am meisten. Unser Tipp: Packen Sie etwas Warmes ein, denn auf dem Kraterrand kann es frühmorgens auf etwa 5 °C abkühlen.

Anreise

Von Arusha zum Kraterrand
gut drei Stunden Fahrt über Land
Vom Kilimanjaro International Airport
zunächst rund 55 Kilometer bis Arusha, gut eine Stunde
Per Inlandsflug
bis zum Lake Manyara Airstrip, von dort etwa anderthalb Stunden Fahrt

Den Krater besuchen Sie auf einer Safari im Geländewagen mit Guide, bei uns ganz privat für Ihre Reisegruppe.

Gebühren

Eintritt rund 70 bis 80 USD pro Person und Tag für internationale Gäste, dazu eine Kraterabstiegsgebühr von rund 300 USD je Fahrzeug und eine Fahrzeuggebühr ab etwa 40 USD pro Tag. Bei Übernachtung im Schutzgebiet kommen etwa 50 USD Konzessionsgebühr pro Person und Nacht hinzu (Stand: August 2026, die Behörde passt die Tarife regelmäßig an). In unseren Angeboten sind die Gebühren bereits enthalten.

Passende Touren

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Einen Tag lang geht es ohne Übernachtung hinab in den Kessel des Ngorongoro Kraters zu den Big Five, privat geführt, ab Arusha City oder mit Flug von und nach Sansibar.

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Häufige Fragen

Welche Tiere leben im Ngorongoro Krater?
Rund 25.000 größere Tiere, darunter alle Big Five: Löwen und Büffel sieht man oft, Elefanten regelmäßig, und für das Spitzmaulnashorn ist der Krater der beste Ort im Norden Tansanias. Dazu kommen Gnus, Zebras, Hyänen, Flusspferde und über 500 Vogelarten. Nur Giraffen fehlen auf dem Kraterboden, vermutlich wegen der steilen Wände und fehlender Futterbäume, und Leoparden bleiben meist am bewaldeten Rand.
Wann ist die beste Reisezeit für den Ngorongoro Krater?
Grundsätzlich das ganze Jahr, denn der Kessel behält seine Tiere. Einfacher ist die Beobachtung in den beiden Trockenzeiten (Juni bis Oktober und Ende Dezember bis Februar), während die Pisten von März bis Mai schlammig sein können. Zu jeder Jahreszeit gilt: früh losfahren, morgens ist unten am meisten los.
Wie lange dauert eine Pirschfahrt im Ngorongoro Krater?
Meist sechs bis acht Stunden. Erlaubt sind Pirschfahrten von 7.00 bis 18.00 Uhr. Kleiner Tipp: Es lohnt sich, pünktlich um 7.00 Uhr am Gate zu stehen. Mittags wird an einem der ausgewiesenen Plätze Picknick gemacht, und vor Sonnenuntergang müssen alle Fahrzeuge den Kraterboden wieder verlassen; übernachtet wird am Rand oder außerhalb.
Welche Gebühren fallen am Ngorongoro Krater an?
Mehrere auf einmal: Eintritt pro Person, eine Abstiegsgebühr pro Fahrzeug, eine Fahrzeuggebühr und bei Übernachtung im Schutzgebiet eine Konzessionsgebühr. Die Beträge legt die Parkbehörde fest und passt sie regelmäßig an; die aktuellen stehen oben im Abschnitt Gebühren. Gut zu wissen: In unseren Angeboten sind alle Gebühren bereits eingerechnet, da kommt nichts dazu.
Darf man im Ngorongoro Krater eine Drohne fliegen?
Nicht ohne Genehmigung. Jeder Drohnenflug in Tansania braucht eine Erlaubnis der Luftfahrtbehörde TCAA, für Gäste aus dem Ausland dauert die Bearbeitung drei bis vier Wochen, und Drohnen ohne Erlaubnis können beschlagnahmt werden. Gewerbliche Filmaufnahmen im Schutzgebiet brauchen zusätzlich eine Genehmigung der Schutzgebietsbehörde. Unser Tipp: Die Perspektive von oben gibt es legal, bei einer Ballonfahrt über der Serengeti.

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Dominic Dreiner

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